Volles Haus bei der Herbstversammlung des OGV Kemnath

Kastl/Kemnath (rpp): Der OGV Kemnath lud zu seiner traditionellen Herbstversammlung in das herbstlich geschmückte Schützenhaus der Sportschützen Einigkeit Hubertus nach Kastl ein.

Vorsitzender Josef Häckl begrüßte die Mitglieder und alle Interessierten am Thema Rosen.
Er gab einen kurzen Überblick über die Aktivitäten im sich neigendem Jahr und lud die Anwesenden ein, das neu gestaltete Vereinsgelände in Kemnath, neben dem Bauhof, zu besuchen. Er nützte auch gleich die Gelegenheit, für das herbstliche Aufräumen am folgenden Samstag zu werben und lud zur Adventfeier ein, die am 12. Dezember in der Imbissgaststätte „Beim Schinner“ in Kemnath stattfinden wird.

 

Dann stellte er Franz Wänninger aus Altenstadt vor, der seit 1975 erfolgreich Rosen züchtet und schon zahlreiche Auszeichnungen für seine „Rosenkinder“ erhalten hat. Sein umfangreiches Wissen zur Pflege der Rosen stellte er kürzlich auch im bayerischen Fernsehen zur Verfügung, wodurch der Kontakt zum OGV seinen Anfang nahm.

 
Der Rosenzüchter Franz Wänninger referierte beim OGV-Kemnath über Rosen und deren Pflege.

Mit dem Thema „Rosenpflege im Jahreskreis“ wurde wohl genau das richtige Thema ausgewählt, denn es kamen so viele Gäste, dass die vorbereiteten Plätze ergänzt werden mussten.

 

03. bis 07.09.2014, 5- tägige Vereinslehrfahrt nach Südtirol

 

Wo einst Kaiserin Sissi wandelte

Obst- und Gartenbauer erkunden Meran und die Dolomiten - Besuch bei "Ötzi"

Kemnath. (jzk) Die nördlichste Provinz Italiens hatte der Obst- und Gartenbauverein (OGV) für seine Landschafts- und Kulturreise als Ziel ausgewählt. 45 Gartenfreunde nahmen an der Fünftagefahrt in das Wein- und Apfel-Paradies Südtirol teil. Im Hotel Belvedere in der Nähe von Mezzolombardo machten die Gartler Station.

Vor dem Besuch im Botanischen Garten in Meran versammelten sich die Gartenfreunde vor dem Schloss Trauttmansdorff zu einem Erinnerungsfoto. Bild: jzk

Vorbei an beschaulichen Dörfern und Apfelplantagen ging es am ersten Ausflugstag durch das Nonstal und über den Gampenpass in die Kurstadt Meran, die zweitgrößte Stadt Südtirols. Dort wanderten die Ausflügler mit ihrem Reiseführer Piero zur Therme und besichtigten den Dom St. Nikolaus. Die Stadtrundfahrt endete am Schloss Trauttmansdorff. Bekannt geworden ist diese imposante Anlage vor allem durch den Kuraufenthalt der österreichischen Kaiserin Sissi. Heute beherbergt es das Landesmuseum für Tourismusgeschichte (Toureseum).

Die Insektenburg hat ab sofort geöffnet!

Kemnath (rpp): Bei Kaiserwetter übergab der OGV Kemnath im Rahmen des Kemnather Ferienprogramms zusammen mit einer Schar von Kindern die neue Insektenburg im Seeleitenpark an die Insekten.

Die Insektenburg ist von ihren Erbauern zur Benutzung freigegeben! Hintere Reihe von links: Doris Gallei, Werner Rupprecht, Franz Schwemmer. Hintere Reihe von rechts: Elisabeth Häckl, Robert Wenning und Vorstand Josef Häckl.

 

 

Tagesreise zu Bärbels Garten (Frau Krasemann) und zum Dehner Blumenpark

Kemnath (rpp): Früh am Morgen trafen sich über fünfzig gut gelaunte Gartler des OGV Kemnath um zusammen mit dem Bus einen Gegenbesuch zu Barbara Krasemann nach Dixenhausen anzutreten. Die aus der Gartensendung „Querbeet“ des bayerischen Rundfunks bekannte Fernsehmoderatorin gastierte 2013 bei der Herbstversammlung des Obst- und Gartenbauvereins in Kemnath. Schnell reifte damals der Wunsch Frau Krasemann und Ihren Garten vor Ort zu besuchen.


Unter der bewährten Reiseleitung von Mariele Schönberger steuerte der Bus das erste Ziel Dixenhausen bei Thalmässing im Altmühltal an. Als sich der Bus Bärbels Garten näherte, wartete Frau Krasemann bereits und winkte Ihre Gäste herbei.


In der kurzweiligen Führung durch die elf „Gartenzimmer“ ihres ca. 8500 Quadratmeter großen Gartens konnten die Gartler viel Neues über Pflanzen, Sträucher und die verschiedensten Gemüse erfahren. Frau Krasemann zeigte auch wie man einigen sog. „Unkräutern“ begegnen kann. Ihr Tipp: Aufessen! Viele sog. Unkräuter sind nämlich gesunde wohlschmeckende Pflanzen! Aus Ihnen kann man Salate, Gewürze, Tees, Salben und Pesto herstellen. Aus Sicht von Frau Krasemann sind diese Kräuter Beikräuter und keine Unkräuter! Für viele Gartler war es auch schön, die aus dem Fernsehen bekannte Gartenküche, den Back- bzw. Dörrofen, usw. mal aus nächster Nähe zu sehen. Im Anschluss an die Führung hatten die Gartler die Gelegenheit von Barbara Krasemann handsignierte Bücher zu erwerben.

 

 

 

Nach einem herzlichen Abschied machte sich der Bus mit den Gartlern auf zur zweiten Station, dem Dehner Blumenpark in der Dehner Zentrale in Rain am Lech. Nach einem leckeren Mittagessen im „Blumenrestaurant“ führte Herr Fischer, ein ehemaliger Angestellter des Familienunternehmens Dehner, die interessierten Gartler durch das Gelände. Er begann mit einer kurzen Vorstellung des in Familienhand befindlichen Unternehmens und schilderte dessen Werdegang bis heute. Danach ging es in den 30.000 Quadratmeter großen Schaugarten mit Gartenelementen aus Asien, dem Mittelmeerraum und England. Herr Fischer hatte auf alle Fragen der Gartler die passende Antwort und geizte nicht mit Tipps zur Pflege und Düngung der einzelnen Pflanzen. Nach der Führung hatten die Gartler ausreichend Zeit die Schauanlagen und das Gartencenter auf eigene Faust zu erkunden. Mit viel neuem Wissen und mit vielen neuen Pflanzen von klein bis groß machte sich der vollgepackte Bus wieder auf nach Kemnath.

 

 

Großer Andrang herrschte auch heuer wieder am Nachmittag des Maifeiertags auf dem Vereinsgelände des Obst- und Gartenbauvereins Kemnath. Viele Gartler nutzten die Gelegenheit beim Pflanzen- und Staudentausch des OGV Pflanzen, Sträucher und Stauden, die sie entbehren konnten mitzubringen. Dafür durften sie im Tauschverfahren Pflanzen mitnehmen, die im eigenen Garten noch fehlten. Heiß begehrt waren wieder bereits vorgezogene Tomatenpflanzen. Bei Kaffee und Kuchen konnten sie dann in lockerer Runde Erfahrungen rund ums Garteln mit Gleichgesinnten austauschen.

Gartenpfleger Florian Frank bepflanzte die in seinem praktischen Vortrag vorgestellten Bäckerkistenhochbeete, gab wertvolle Tipps und beantwortete Fragen zur richtigen Pflege heimischer Pflanzen, Sträucher und Gehölze.

 

Josef Häckl nutzte die Gelegenheit, um auf die nächsten Vereinsfahrten hinzuweisen. Für die 5-tägige Landschafts- und Kulturreise nach Südtirol (03. bis 07.09.2014)und die Tagesreise zu Bärbels Garten und zum Dehner Blumenpark (20.06.2014) sind noch Plätze frei. Die Anmeldung erfolgt durch Einzahlung des jeweiligen Reisepreises auf das Konto des OGV Kemnath. Die Flyer zu den Reisen können unter www.ogv-kemnath.de heruntergeladen werden. Weitere Informationen erhalten Sie unter der Tel. 09642/7332 oder 09642/7388. Beide Reisen finden garantiert statt, da bereits ausreichend Teilnehmer angemeldet sind!

Umtopfen im Vorstand

 

Gartenbauer wählen neuen zweiten Vorsitzenden, Kassier und Schriftführer - Josef Häckl bleibt Chef

 

Kemnath. (jzk) Die Ernte seiner Arbeit fuhr Josef Häckl in der Jahreshauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins (OGV) ein. Die Mitglieder sprachen dem Vorsitzenden in der "Fantasie" erneut das Vertrauen aus. Änderungen gab es allerdings bei den weiteren Vorstandsposten.

Neue zweite Vorsitzende ist die bisherige Schriftführerin Monika Schreyer-Herr. Sonja Pemp hatte nicht mehr kandidiert. Dritter Mann an der Spitze bleibt Josef Frank. Die Kasse führt künftig Doris Gallei, das Protokoll Werner Rupprecht, der auch für die gelungene Homepage verantwortlich zeichnet.

Zur Riege der zehn Beisitzer stießen Elisabeth Häckl, Petra Miedel, Isolde Schraml und Claudia Wöhrl neu dazu. Die Wahlen leiteten die Bürgermeister Werner Nickl und Josef Krauß sowie Kreisfachberater Harald Schlöger.

Josef Häckl (rechts) führt weiterhin den Obst- und Gartenbauverein. Als Stellvertreterin steht ihm künftig Monika Schreyer-Herr (vorne, Dritte von links) zur Seite. Neue Schatzmeisterin ist Doris Gallei (Dritte von rechts), neuer Schriftführer Werner Rupprecht (Fünfter von rechts). Bild: RPP

Bericht Praktischer Vortrag von Gartenpfleger Florian Frank: "Gärtnern 2014"

 

"Rosen schneidet man, wenn die Forsythie blüht!"

 

Kemnath (rpp): Bei bestem Gartlerwetter fanden sich zahlreiche Interessierte auf dem OGV-Gelände ein um sich über die neuesten Trends rund um das Garteln zu informieren.

 

Um im Garten richtig und effektiv arbeiten zu können ist es wichtig die richtige Ausrüstung zu haben. Deshalb stellte Florian Frank zu Beginn die wichtigsten Gartenhelfer bzw. Werkzeuge vor. Hier wären zunächst der sog. Astteufel, Garten- bzw. Rosenscheren und Zugsägen zu nennen. Die Zugsägen sind Bügelsägen auf jedem Fall vorzuziehen, da sie bei eingeengten Platzverhältnissen viel leichter zu verwenden sind. Bei Garten- und Rosenscheren empfiehlt es sich diese ca. fünf Minuten lang vor Gebrauch in Spiritus zu tauchen, damit evtl. Krankheitserreger nicht von einer Pflanze zur nächsten übertragen werden. Zum Schärfen von Garten- bzw. Rosenscheren nimmt man am besten spezielle Feilen. Damit gelingt das Schärfen besser als mit Winkelschleifer oder anderem Gerät, denn hier besteht die Gefahr, dass die Schneide ausglüht. Immer beliebter werden bei den Gartlern die Akkuwerkzeuge, da man ohne Kabel frei und ungehindert arbeiten kann. Für die Laubarbeiten im Herbst empfiehlt Florian Frank Fächerbesen aus Nylon. Diese sind sehr robust und es gibt sie in unterschiedlichen Breiten.

Weitere nützliche Gartenhelfer sind Pflanztöpfe aus Kartonagen, Holschnüre, Schilfmatten und Gartenhandschuhe. Pflanztöpfe aus Karton haben den großen Vorteil, dass die Pflanze zusammen mit dem Pflanztopf eingepflanzt werden kann und die Wurzeln dann langsam durch den Pflanztopf hindurchwachsen. Holschnüre aus Gummi geben nach und schneiden deshalb nicht ein. Schilfmatten übernehmen 3 wichtige Funktionen. Sie schützen den Baum vor Wildverbiss, bieten einen Verdunstungsschutz und beugen Frostrissen vor.