Filigrane Flechtarbeiten bei Weihnachtsduft und Adventsmusik

Am 11. Dezember trafen sich 10 Frauen und ein Mann, um die Flechttechnik der Fröbelsterne zu erlernen. Vereinsmitglied Christine Rupprecht hatte sich bereit erklärt, die Kniffe dieser Flechtarbeit zu erläutern.


Stolz zeigen die Teinehmer ihre selbstgebastelten Sterne.

Nach ersten Schwierigkeiten hatten die Bastler bald „Feuer gefangen“ und arbeiteten bis spät in die Nacht.

Vergangenes Jahr zur Weihnachtsfeier des Vereins hatte Christine Rupprecht Fröbelsterne zur Tischdekoration mitgebracht. Die plastischen Flechtsterne stießen auf großes Interesse bei den Vereinsmitgliedern. Dem Wunsch eines Bastelabends kam Frau Rupprecht gerne nach.

Schnell wurde den Teilnehmer/innen klar, dass man bei dieser Flechttechnik sehr genau und strukturiert vorgehen muss. Mit der Drei-Schritt-Methode vorzugehen, also Basis, Sternspitzen und die erhabenen Sterntüten nacheinander zu flechten, alleine war es nicht getan. Große Disziplin beim Ablauf der einzelnen Flechtarbeiten brachte erst den Erfolg.

Hochkonzentriert und ungewohnt still wurde geflochten, geknickt und festgesteckt.

Nachdem der erste Stern die Bastler/innen ganz schön ins Schwitzen brachte, stellte sich doch der Erfolg ein und die Teilnehmer/innen konnten einige Sterne mit nach Hause nehmen.

Für die Lebkuchen und den Adventstee nahmen sich die Teilnehmerinnen erst am Ende Zeit. Trotz anstrengender Bastelei empfanden die Frauen den Abend als einen wohltuenden Ausgleich aus der Alltagshektik und stellten den Vergleich zu den „Hutzerabenden“ der früheren Generationen in den Wintermonaten her. Es wurde überlegt, diese Treffen künftig zu wiederholen.